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Der Feldtag im Burgenland

Der Feldtag im Burgenland

Die Landjugend Burgenland lud am Samstag, 19. September 2015 das erste Mal zu einem eigens veranstalteten Feldtag. Der Begriff „Feldtag“ deutet auf eine Art Landmaschinenpräsentation und Landmaschinenvorführung eines bestimmten Landmaschinenhändlers hin.

Dieser Gedanke ist richtig! Jedoch nahm sich die Landjugend Burgenland drei markante Worte für die Durchführung dieser Veranstaltung zu Herzen:

JUNG, DYNAMISCH UND UNABHÄNGIG

 

 

 

Es wurden verschiedene Landmaschinenhändler aus der Region zum „FELDTAG“ eingeladen. Ein herzliches Dankeschön geht hierbei an Landtechnik KAPPEL (Mariasdorf und Kirchfidisch), Landtechnik TRAUPMANN (Sumetendorf), dem Lagerhaus Technikcenter Südost (Großpetersdorf), der ALTMANN Gmbh (Wiener Neustadt) und dem Maschinenring Pannonia (Oberwart – Oberpullendorf).

 

 

 

Da das Jahr 2015 von der UNO zum Jahr des Bodens ausgerufen wurde, lag der Schwerpunkt dieser Maschinenvorführung auf umwelt- und ressourcenschonendem, effektiven und wirtschaftlichem Einsatz verschiedener Geräte im Ackerbau. Die Landjugend Burgenland wollte dies durch Vorführungen veranschaulichen sowie durch Fachreferenten untermauern. Ein herzliches Dankeschön geht hierbei an DI Willi Peszt von der LK-Burgenland, der die einzelnen Bodenbearbeitungsgeräte hinsichtlich ihrer Arbeitsweise beurteilte und Vor- und Nachteile der einzelnen Maschinen erklärte. Ebenso gebührt Josef Jugovits Dank, der die Vorführgespanne hinsichtlich ihrer Straßentauglichkeit (Gewicht) überprüfte sowie hilfreiche Tipps und Tricks zur richtigen Traktorbereifung und dem richtigen Reifendruck gab!

 

 

 Einige der Besucher staunten nicht schlecht, als die Gewichte der einzelnen Gespanne verkündet wurden. So sind zum Beispiel gängige Traktor-Gerät Kombinationen schon mit 8- 9 Tonnen Eigengewicht auf Straßen unterwegs! Dies wird oftmals unterschätzt. Ebenso ist es möglich, dass Gewicht des Gespannes auf dem Feld  besser zu verteilen! Hierzu muss nur der Reifendruck abgesenkt werden.

Bei den Bodenbearbeitungsgeräten zeigten sich neben Kurzscheibeneggen auch Leichtgrubber und dreibalkige Universalgrubber im Einsatz. Für tiefere Bearbeitungsschritte wurden Tiefengrubber, Pflüge und eine Kombination aus Tiefenlockerer und Scheibenegge gezeigt.

DI Willi Peszt erläuterte den Besuchern anhand von praktischen Beispielen, wie sie richtig die Tiefe ihres Arbeitsgerätes messen, worauf sie bei der Maschineneinstellung zu achten haben, und wie unter den derzeitigen trockenen Bedingungen die optimale Vorbereitung der Böden für die anstehende Weizensaat aussieht. Wenn unter den diesjährigen trockenen Bedingungen der Weizen optimal wachsen soll, ist es wichtig, unsere Böden nicht zu tief zu bearbeiten, da sonst die gelockerte Schicht Gefahr läuft aus zu trocknen.

 

 

Die Besucher fanden diese Art der Maschinenvorführung als sehr innovativ und am Puls der Zeit: „Der fruchtbare Boden wird jeden Tag weniger, aber die Landjugend Burgenland versucht unsere jungen Bäuerinnen und Bauern fachlich zu schulen, damit sie auf unsere Umwelt achten und richtig mit einem wichtigen Gut umgehen!“ ; „eine tolle Veranstaltung, top Organisiert und durch den praktischen Bezug sowie die Vielfalt an Maschinen absolut sehenswert! Die Fachreferenten zeigten im Feld wie moderner Ackerbau aussehen kann!“

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